Neuer Wohnraum entsteht in der Stadt

Veröffentlicht am 11.06.2019 in Kommunalpolitik

Mit der Sanierung des Hauses Spitalgasse 28 durch einen privaten Bauträger wird jetzt Wohnraum in der Innenstadt geschaffen und damit auch ein Leerstand wieder belebt. Die Baustelle lockt auch Besucher aus der Kommunalpolitik an.  Aus Sicht der SPD-Fraktion, die sich zusammen mit Bürgermeister Michael Göth das Haus kurz vor Vollendung der Sanierungsarbeiten anschaute, ist dies auch eine wünschenswerte Ergänzung zu den neuen Baugebieten am Stadtrand. In dem historischen ehemaligen Ackerbürgerhaus sind auf rund 500 Quadratmeter acht Wohnungen, verteilt auf drei Etagen, mit ganz besonderem Ambiente entstanden.

Das Haus wurde 1826 nach dem großen Stadtbrand mit der heutigen Außenansicht wieder aufgebaut. Mit Margaret und Thomas Vorhauser sind ambitionierte Bauherren angetreten, die alte Häuser und Strukturen lieben und die auch die Verwendung baubiologischer Produkte für eine hohe Wohnqualität als Maxime sehen.

Im Erdgeschoss befinden sich drei Wohnungen mit 39, 42 und 56 Quadratmetern, die barrierefrei erreichbar sind. Diese Wohnungen sind etwa für ältere Menschen oder Personen mit Handicap interessant, auch mit Blick auf die benachbarte Pflegeeinrichtung.

Im ersten Obergeschoss gibt es drei Wohnungen mit 31, 63 und 74 Quadratmetern. Das Dachgeschoss bietet zwei Wohnungen mit 74 und 93 Quadratmetern.

Die alten Baustrukturen wurden größtenteils belassen, die Wohnungen darin geschickt und individuell integriert. Freigelegte Ziegelgewölbe im Erdgeschoss, eine Galerie, ein kleiner Dach-Balkon und sichtbare alte Balken in den oberen Stockwerken machen den ganz besonderen Charme der Wohnungen aus und zeugen von historischer Bauhandwerkerkunst.

Jede Wohnung ist hochwertig ausgestattet mit Einbauküche, barrierefreiem Bad, Eichendielen als Bodenbelag, Holztüren und dreifach verglasten Holzfenstern. Für Wärme sorgt eine Wand-und Bodenheizung, die mit Pellets betrieben wird. Naturbaustoffe und Innendämmung ergeben ein angenehmes Wohnklima und dürften sich auch in günstigeren Nebenkosten im Vergleich mit anderen Altbauten niederschlagen. Ab Juni werden die ersten Mieter einziehen.

Nach Angaben der Bauherren gestaltete sich die Sanierung insgesamt relativ aufwendig. Die energetische Sanierung erfolgte nach KfW 151 für denkmalgeschützte Gebäude. Bei dem Ensemble-geschützten Haus redete der Denkmalschutz vor allem bei der Fassade ein Wörtchen mit. Auch die Brandschutzauflagen seien ein großer Kostenfaktor. Für die beiden Südtiroler ist die Spitalgasse 28 das zweite Objekt, das sie in der Innenstadt sanieren. Als nächstes Projekt steht eine Sanierung im Hafnersgraben auf dem Plan.

Für dieses Engagement gab es viel Lob vom Bürgermeister und der SPD-Fraktion und die Zusicherung der größtmöglichen Unterstützung seitens der Stadt.

 
 

Homepage SPD Sulzbach-Rosenberg

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