Wahlkampf bis zum letzten Tag!

Veröffentlicht am 22.09.2017 in Wahlen

hren Kampfeswillen zeigte die SPD im Landkreis bei ihrer offiziellen Abschlussveranstaltung im Gasthaus Ritter in Hahnbach.

Der Wahlkampf selbst aber geht mit Hausverteilungen und Infoständen bis zum letzten Tag weiter.

SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann freute sich bei seiner Begrüßung darüber, dass der Generalsekretär der BayernSPD, MdB Uli Grötsch, zur Unterstützung des hiesigen Bundestagskandidaten Johannes Foitzik nach Hahnbach kam.

Kreisvorsitzender Uwe Bergmann ging in seiner Begrüßung auf die zeitgleich stattfindende AfD-Kundgebung in Sulzbach-Rosenberg ein und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass diese Partei mit Demokratiedefizit ein schlechteres Ergebnis bekommt als Umfragen vorhersagen.

Ein großes Thema werde in den nächsten Jahren die Pflege werden, stellte Uli Grötsch in seiner Rede dar. Hier reiche es nicht, wie die Kanzlerin bei der letzten Diskussion anklingen ließ, auf Pflegekräfte aus osteuropäischen Ländern zu setzen. Vielmehr müsse der Pflegeberuf aufgewertet werden. Damit verbunden sei eine entsprechende Bezahlung. Grötsch ging auch auf die befristeten Arbeitsplätze vor allem für junge Menschen ein. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf, da sich junge Menschen sonst keine Existenz aufbauen könnten und sie bei Banken nicht einmal einen Kredit z.B. bei einem Hausbau bekämen. Grötsch forderte auch, dass die Schulen für die Zukunft (Digitalisierung) fit gemacht werden müßten. Er forderte gleiche Chancen für alle Kinder. Die Bildung müsse kostenlos sein.

Die sich in der AfD gefundenen Neonazis mit völkischem Gedankengut würden das Ansehen Deutschlands beschädigen. Kanzlerkandidat Martin Schulz sei auf der Weltbühne Zuhause. Mit der SPD werde es eine Erhöhung (30 – 35 Mrd. €) des von Trump geforderten Rüstungsetats nicht geben. Die Bundeswehr müsse gut ausgerüstet sein. Aber einen Rüstungswettlauf werde es mit der SPD nicht geben. Zum Schluss sprach der Generalsekretär auch noch die unsinnige Pkw-Maut an, wozu MdL Strobl bemerkte, dass die CSU auf Plakaten nicht mit Bundesverkehrsminister Dobrindt werbe.

Johannes Foitzik ging in seiner betont sachlichen und nachdenklichen Rede auf seine Erfahrungen im Wahlkampf ein. Er habe in vielen Gesprächen Menschen kennen gelernt und er habe auch gute Gespräche geführt. Gerecht sei für ihn eine Gesellschaft, wo sich der eine auch um den anderen bemühe. Deshalb sei die Solidarität in der Gesellschaft für ihn sehr wichtig. Diese Solidarität müsse es auch in Europa und auf der Welt mit einem fairen Handel geben.

Bei Bildung, so Foitzik, dürfe nicht gespart werden. Sie müsse kostenlos und für jeden zugänglich sein. Jeder müsse die gleichen Chancen haben. „Wir brauchen jedoch auch das Handwerk“. Das Handwerk und die vielen kleinen Selbständigen und Unternehmer seien die Säule der Wirtschaft. In diesem Zusammenhang sah er auch die Gefahr der „Selbstausbeutung“ durch den Konkurrenzdruck. Die Familien, so Foitzik, müßten gestärkt werden.

MdL Reinhold Strobl zeigte in seinem Schlußwort auf, zu welchen Haßtiraden (die in unserer Gesellschaft nichts zu suchen hätten) AfD-Anhänger fähig seien. Strobl: „Wir brauchen wieder einen Bundestagskandidaten für unsere Region. Das ist für uns Johannes Foitzik“. Er erinnerte an die Leistungen von SPD-Abgeordneten für unsere Region: „Als wir 4 Abgeordnete (Stiegler, Pfannenstein, Simm, Strobl) im Bundestag hatten, wurde die A 6 finanziert und geplant.“ Eine lebendige Konkurrenz sei in der Politik wichtig.

 

 

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